Einführung in das digitale Büro

Einführung in das digitale BüroMit wenigen einfachen, aber effektiven Mitteln die eigene Sicherheit stärken

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Benutzer der neuen Medien sehen sich einer Vielzahl von Sicherheitslücken und Risiken ausgesetzt, denen ohne adequate Kompetenzen selbst oft nur schwer beizukommen sind.

Erst im Mai diesen Jahres gab es einen weltweiten Angriff auf Rechner von Privatpersonen und Unternehmen, den es bislang in diesem Umfang noch nicht gegeben hat.

Wie man seine persönlichen Daten auf Rechner und Smartphone richtig verwaltet, wird immer wichtiger. Noch größere Relevanz hat allerdings den Schutz von Kundendaten und Informationen.

Ich möchte dir aufzeigen, wie du mit wenigen einfach zu benutzenden Tools und Praktiken eine größere Sicherheit für deine eigenen, und die Daten deiner Kunden, gewährleisten kannst.

Herausforderung

Die Erkenntnis, dass es im Internet ganze Scharen von Menschen gibt, die nach Schwächen in deiner Routine suchen, um sich an dir zu bereichern, sollte eigentlich Rechtfertigung genug sein, sich mit dem Thema „Sicherheit“ intensiv zu beschäftigen.

Angriff einer Hacking-Attacke zu sein kann, abhängig von der Motivation des Angreifers, katastrophale Konsequenzen nach sich ziehen, die in vielen Fällen noch Jahre nach dem Angriff das Leben von Betroffenen beeinträchtigen.

Damit du nicht Opfer eines solchen Angriffs wirst, oder durch deine verstärkten Sicherheitsmaßnahmen gar nicht erst in das Auge der Angreifer gerätst, habe ich hier die mir am häufigsten begegneten Sicherheitsrisiken ausformuliert.

  • Passwörter

    Eigentlich kennen wir alle die Voraussetzung eines guten Passworts: so und so viele Zeichen lang, Großbuchstaben, Kleinbuchtaben, Zahlen, Sonderzeichen. Je länger, desto besser und je mehr Buchstabensalat, desto sicherer ist man.

    Leider zeigt die Praxis, dass zu viele von uns noch immer ein oder zwei verschiedene Passwörter in unterschiedlichen Schreibweisen auf zu wichtigen Plattformen einsetzen.

  • Sicherheitsaspekte von aktueller Software

    Vielen Techniklaien erschließt sich die Wichtigkeit von den immer wieder nervig aufploppenden Softwareupdates oder Aktualisierungen nicht. Diese werden ungelesen weggewischt oder geschlossen.

    Dass dieses Verhalten fatale Nachwirkungen haben kann, zeigt der HackingAngriff „WannaCry“ auf zehntausende Rechner im Mai diesen Jahres. Die betroffenen Rechner waren anfällig für die Sicherheitsschwachstelle, da die Benutzer noch das Betriebssystem „Windows XP“ benutzten, für dass es seit Jahren keine Sicherheitsupdates mehr gegeben hat.

  • Freunde vs Feinde

    Es gibt im Internet ganze Horden von Menschen, deren Hauptverdienst das systematische Hereinlegen von Gutgläubigen ist. Dabei ist kein Ansatz undenkbar und keine Idee zu schmutzig. So versuchen viele Scammer (vom engl. to scam – jemanden abziehen / hereinlegen) ihre Opfer hinters Licht zu führen, indem sie sich als Freunde, Bekannte oder alte Kindheitsfreunde ausgeben, im Businessbereich als Vorgesetzter oder Geschäftspartner. Die Motivation kann vielfältig sein. Wird auf solche Kontaktaufnahmen reagiert, sind die Konsequenzen genauso vielfältig wie die Motivationen.

    Glücklicherweise kann man durch Umgang mit den Methoden der Scammer leicht das eigene Auge schulen, um Unstimmigkeiten in den verschiedenen Kontaktversuchen zu erkennen und sich selbst schützen zu können.

Lösung

  • Passwortmanager und Key-Safes

    Die Benutzung einer verschlüsselten Datenbank, die deine Passwörter für Internetseiten und Anwendungen nicht nur speichert, sondern für dich auch Passwörter nach bestimmten Anforderungen generiert. Mit dem Masterpasswort erhälst du Zugriff und musst dir von da an nur noch dieses eine Passwort merken.

    KeePass gibt es für Windows, MacOs und Linux, sowie im Apple- und App-Store.

  • Sicherheitsaspekte von aktueller Software

    Es ist nicht nur dein eigenes Verhalten, dass deine Sicherheit beeinflusst. Die Software, die du nutzt, kann das Maß deiner Sicherheit verstärken oder schwächen. Warum es wichtig ist, seine Software auf dem aktuellsten Stand zu halten, zeigt der „WannaCry“-Angriff aus dem Mai diesen Jahres. Betroffen waren insbesondere Rechner und Systeme, die das veraltete und nicht mehr aktualisierte Betriebssystem „Windows XP“.

  • Erkennen von vertrauenswürdiger Software aus dem Internet:

    In social Hacking-Angriffen sind es die Opfer, die dem Angreifer in irgendeiner Weise Tür und Tor geöffnet haben. Der Download von nicht vertrauenswürdiger Software aus dem Internet oder das Herunterladen von Anhängen aus Emails führt oft dazu, dass Sicherheitslücken ausgenutzt werden können. Die Angreifer geben sich als Freunde oder Unternehmen aus, mit denen man zusammenarbeitet.

    Mit wenigen Tipps kannst du gezielt darauf achten, ob deine Kommunikation wirklich von dem richtigen Absender kommt, oder ob dein Download wirklich das versprochene Produkt enthält  und am Code deines Downloades auch keine Veränderungen vorgenommen werden können.

Ergebnisse

Die Anwendung meiner Programmempfehlungen und Tipps im Alltag ist nicht schwer. Man kann sich relativ schnell eine Routine aneignen, sodass das Anwenden nicht mehr sonderlich viel Zeit in Anspruch nimmt.

Alle von mir empfohlenen Tipps und Programme werden von mir selbst in meiner täglichen Interaktion genutzt und haben mir bislang gute Dienste geleistet.

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